"Man soll dem Leib etwas Gutes bieten,
damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.
"
(von Winston Churchill)



Hochsensibilität und Ernährung

Wir wissen inzwischen, dass im Gehirn von Hochsensiblen Reize anders verarbeitet werden. Da Nervenzellen sich nicht nur im Gehirn befinden, sondern mitunter auch verstärkt im Darm, ist es nachvollziehbar, dass HSP "gerne" Schwierigkeiten im Magen-Darm-Bereich haben.

Das Nervensystem im Darm wird auch Bauchhirn genannt. Die Nervenzellen unseres Bauchhirns führen ein Eigenleben und regulieren selbstständig - also ohne dazu vom Gehirn die Befehle abzuwarten - die Ausschüttung vieler Hormone und Botenstoffe (z. B. Dopamin, Histamin, u. a.). Der Darm besitzt somit also auch eine Art Gehirn. Über diese Nervenzellen - es sind viele Millionen - steht der Darm in ständigem Kontakt mit dem Gefühlszentrum. Die Folge ist, dass unsere Ernährung, also alles, was im Darm landet, unser körperliches Befinden, aber auch unser Gefühlsleben beeinflussen kann. Alle Substanzen, die in unserer Nahrung sind, geben individuelle Informationen an die Nervenzellen des Bauchhirns weiter. Werden also beispielsweise Gerichte verzehrt, die reich an synthetischen Lebensmittelzusatzstoffen sind, dann reizen diese Stoffe, die für den Organismus Gifte darstellen, die Nervenzellen des Bauchhirns auf eine bestimmte Weise. Folglich können plötzliche Aggressionen, Konzentrationsstörungen, Überaktivität, aber auch Stimmungstiefs oder Kopfschmerzen/Migräne ohne weiteres auch mit der Ernährung in Verbindung gebracht werden, insbesondere bei sensiblen Menschen.


Was ist für Hochsensible eine gute Ernährung?

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten, da jeder Mensch einzigartig ist und verschieden reagiert.

Es gibt aber durchaus Stressoren, die den Körper mehr belasten und die Lebensqualität einschränken können, als bei nicht hochsensiblen Menschen.

Zum Beispiel:

  • Zucker
  • Kaffee, Alkohol
  • Gluten und Milcheiweiß/Laktose
  • Histamin und andere biogene Amine (Botenstoffe)
  • Nahrungsmittelzusatzstoffe
  • Konservierungsmittel
  • psychischer Stress etc

Es lohnt sich also auf jeden Fall mal genauer hinzuschauen, was Du isst und trinkst, und vor allem wie viel Du z. B. an Getreide am Tag zu Dir nimmst. Denn gerade bei Hochsensiblen kommt es sehr darauf an, bei allem Maß zu halten (und nicht nur beim Essen).

Solltest Du verstärkt unter Beschwerden wie zum Beispiel

  • Verstopfung oder Durchfall
  • Blähungen oder Bauchkrämpfen
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Hitzewallungen, Schweißausbrüche
  • Hautausschlägen
  • laufende Nase, Atembeschwerden
  • Herzrasen
  • Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung o. ähnliches leiden,

dann wäre es gut, eine ganzheitliche Ernährungsberatung aufzusuchen, die mit Dir zusammen eine für Deinen Körper entlastende Ernährungsform herausfindet. Und bei länger anhaltenden Beschwerden natürlich immer auch zum Arzt gehen.



Impressum | Datenschutz | Kontakt
©
2025 Gabriele Stadler · Hochsensibel-dl.de